Menstruation
Östrogen und Progesteron auf Tiefstand. Viele fühlen sich kraftlos, manche überraschend stark. Auf den Körper hören statt Plan durchziehen – leichtes bis moderates Training oder gezielte Pause.

Er ist Teil deiner Biologie – genau wie Puls oder Laktat. Wer ihn versteht statt ihn zu ignorieren, trainiert klüger, regeneriert gezielter und muss Schmerzen nicht einfach hinnehmen.
Die meisten Trainingspläne stammen aus Studien an männlichen Athleten und laufen stur nach Wochenschema. Doch der weibliche Körper folgt keinem starren 7-Tage-Rhythmus, sondern einem hormonellen Zyklus von etwa vier Wochen – mit direkten Auswirkungen auf Kraft, Ausdauer, Regeneration und Verletzungsrisiko.

„Das gehört halt dazu“ ist keine medizinische Diagnose. Frauen wachsen oft mit dem Glaubenssatz auf, Schmerzen während des Zyklus einfach hinzunehmen und durchzutrainieren. Das ist falsch und potenziell gefährlich: stark ausgeprägte Regelschmerzen sind ein Signal des Körpers, dem nachgegangen werden sollte – nicht etwas, das man wegtrainiert oder mit Schmerzmitteln übertüncht.
Grobe Orientierung für einen 28-Tage-Zyklus – deine individuelle Länge und Ausprägung zählt, nicht das Lehrbuch.
Östrogen und Progesteron auf Tiefstand. Viele fühlen sich kraftlos, manche überraschend stark. Auf den Körper hören statt Plan durchziehen – leichtes bis moderates Training oder gezielte Pause.
Östrogen steigt, Energie, Kraft und Schmerztoleranz nehmen zu. Das Zeitfenster für harte Intervalle, Krafttraining und Belastungsspitzen.
Höchste Leistungsfähigkeit, aber auch höheres Verletzungsrisiko durch lockereres Bindegewebe. Intensität nutzen, Technik & Landungen bewusst sauber halten.
Progesteron steigt, Körpertemperatur & Ruhepuls auch, Regeneration dauert länger. Umfang statt Spitzenintensität, Ernährung & Schlaf besonders im Blick.
In der SportPerformance-Methode ist der Zyklus Teil der Biologischen Matrix: Du lernst, Symptome, Energielevel und Leistungsfähigkeit über den Zyklus zu tracken und Training, Ernährung und Regeneration entsprechend zu steuern – kombiniert mit HRV- und Blutwert-Diagnostik aus dem Experten-Netzwerk.


Ich bin dreifache Mutter und war trotzdem an der Weltspitze – weil ich gelernt habe, mit meinem Körper zu arbeiten statt gegen ihn.Elisabeth Brandau
Häufig, aber nicht „normal“ im Sinne von hinnehmbar. Leichte Beschwerden kommen vor, starke oder den Alltag einschränkende Schmerzen sind ein Symptom, das abgeklärt werden sollte – nicht etwas, das man einfach wegtrainiert oder aussitzt.
Nein, im Gegenteil – moderate Bewegung kann Beschwerden sogar lindern. Entscheidend ist die Dosis: auf Signale des Körpers hören und Intensität anpassen statt stur den Plan durchzuziehen.
Training, Ernährung und Regeneration werden an die vier Phasen des weiblichen Zyklus angepasst, statt starr nach Kalenderwoche zu planen – mit dem Ziel, Leistung und Gesundheit gemeinsam zu erreichen.
Ein unregelmäßiger oder ausbleibender Zyklus ist oft eines der ersten Warnzeichen für ein relatives Energiedefizit (RED-S) – und sollte immer ernst genommen, nie als „praktisch, weil unkompliziert“ abgetan werden.
Ja, es ist Teil der Biologischen Matrix in der SportPerformance-Methode und lässt sich im 1:1 Mentoring individuell vertiefen.
Starte mit dem kostenlosen Erstgespräch – wir schauen gemeinsam auf deine Situation.